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Video Review – Props 75

Das entscheidende Kaufargument für das Props 75 glauben viele längst online gesehen zu haben. Denn Props haben tatsächlich die lang erwartetet Section von Garrett Reynolds online gestellt, um ihre neue Internetseite propsbmx.tv zu bewerben.

Außerdem findet man auf dieser Seite eine Menge alter Sections, was faulen Bloggern das Leben leicht macht, denn jetzt kann man den Rest des Jahres jeden Tag auf eine herausragende Section verlinken, ohne sich selber um Inhalte kümmern zu müssen.
Gegen Garrett Reynolds Kampfansage an alles, was auf der Straße rumsteht, ist tatsächlich wenig zu sagen. Wie krass diese Section wirklich ist, begreift man erst mehrfachem Gucken, dann fallen nämlich auch plötzlich die opposite Barspins und Whips auf. Wegen der hochkonzentrierten Action ist sie auch gut geeignet, um als Webclip ausgekoppelt zu werden, denn selbst wenn man mal kurz unaufmerksam ist, kann man sofort mit dem nächsten Banger wieder einsteigen und strapaziert mit einer Dauer von 4:40 Minuten nicht übermäßig die Aufmerksamkeit.
Und obwohl es wahrscheinlich den meisten Menschen reicht, diese eine Section zu sehen und den Rest der DVD zu unterschlagen, so hält sie in meinen Augen sehr viel gewichtigere Kaufargumente bereit als diese knapp fünf Minuten. Das Frank Lukas Bio entpuppt sich als Enttäuschung, weil es saukurz ist und offensichtlich huschhusch an zwei Tagen gefilmt wurde. Naja… Wirklich super finde ich den 2by4-Roadtripbericht in epischer nicht webcliptauglicher Länge von 20 Minuten, durch den der adrett in Hemden gekleidete Elder Statesman des BMX (Van Homan) führt und mit dem Banger beweist, dass man durchaus auch mit 30 Jahren noch Second Stage Icepicks machen kann. Außerdem führen Geoff Slattery und Brian Wizmerski vor, wie man vor einem Trick seine Übersetzung komplett leertritt und Cody Jennings zeigt, dass es gut ist, sein Rad zu beherrschen, aber noch besser, Glück zu haben. Die Midwest-Skateparktour tendiert in Richtung eintönig, weil fast nur Josh Perry und Chris Childs fahren. Ich hätte mir jedenfalls mehr Candybars von Danny Hickerson gewünscht. Die Simpel Session finde ich komplett unnötig. Ein gut gemachter Contestbericht hat auch zwei Monate nach dem Contest noch seine Daseinsberechtigung, aber schlecht gefilmte, wahllos aneinander gereihte und zum Teil sattsam bekannte Aufnahmen hätte man sich verkneifen können. Klar, dass man bei Props jetzt auch im Webclipbusiness ist, aber deswegen die Standards für die DVD-Produktionen zu senken, ist kontraproduktiv.

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