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Rucksackcheck xmx

Nachdem jetzt fast alle unserer Fotografen ihre Rucksäcke geöffnet haben, fällt eins auf: Das verwendete Equipment ist mit kleinen Unterschieden bei allen gleich.



So sieht das wirklich unter der Haube aus

Nachdem jetzt fast alle unserer Fotografen ihre Rucksäcke geöffnet haben, fällt eins auf: Das verwendete Equipment ist mit kleinen Unterschieden bei allen gleich. Alle benutzen eine DSLR als Hauptarbeitsgerät, bei allen steckt (wenigstens ab und zu) eine Mittelformatkamera im Rucksack und die benutzten Brennweiten beschränken sich in der Regel auf ein Fisheye, ein 50er und ein Telezoom. Dass die Bilder trotzdem so unterschiedlich sind, dürfte die These belegen, dass das Equipment letzten Endes relativ unwichtig ist. Da aber die meisten Fotografen nichts lieber tun, als über ihr Equipment zu reden, gibt es hier die vollständige Aufzählung der Standardausstattung meines Rucksacks.

Kameras in der Reihenfolge ihrer Beliebheit:

Ricoh GR1V
Diese Kamera wurde in den frühen Nullern an reiche Amateure verkauft, die sie dann nie benutzt haben und heute für kleines Geld wieder unters Volk werfen. Hervorragendes Objektiv und nahezu perfekte Belichtungsmessung, leider ein bisschen zu klobig für die Hosentasche.

Nikon F5
Immer noch die Kamera, die am besten in der Hand liegt. Meistens mit Kodak Tri-X 400 bestückt und dann in der Regel mit dem 50er drauf das Werkzeug der Wahl für Avalaible Light.

Bronica SQ-B
Für die Fotos, die mir wirklich am Herzen liegen und bei denen ich genug Zeit habe, diverse Blitze aufzubauen und auszumessen. Entweder mit Fuji Provia 100 für draußen bei Sonnenschein oder Kodak Portra 400 VC für alles andere.

Nikon D3
Die Kamera hat in zwei Jahren ohne einmal zu zicken ca. 40.000 Auslösungen hinter sich gebracht. Mein unverzichtbares Werkzeug für alles, wo man unter Zeitdruck viele Fotos machen muss, aber trotzdem nicht so wirklich geliebt.



Ich lerne das irgendwann auch noch, Dinge parallel zueinander hinzulegen



Eindeutig zu viel Kram

Kram

Nikon SB-26
Spottbillig, leicht und in Kombination mit einem Quantum Turbo Akku der perfekte Blitz für mich.

Nikon SB-800
Dank der enormen Lichtempfindlichkeit D3 gibt es für mich jedes Jahr maximal zwei Anlässe, für die ich einen automatischen Blitz brauche. Für diese Gelegenheiten musste der SB-800 her, ansonsten würde der SB-26 locker reichen.

Norman 400B
Wenn ich ehrlich bin, hasse ich diesen Blitz, weil der Akku dermaßen riesengroß und sauschwer ist und das Ladegerät in etwa die gleichen Dimensionen hat. Trotzdem schleppe ich ihn immer mit, weil man manchmal einfach mehr Leistung braucht als ein kleiner Aufsteckblitz hergibt.

Pocket Wizards Multimax
Auf großen Contests geht nichts ohne die 32 Kanäle. Ansonsten bin ich nur semiüberzeugt von den Dingern und benutze sehr viel lieber die einfacheren und weniger störungsanfälligen Plus IIs.

Gossen Variosix F Belichtungsmesser
Wenn man schon sein Geld in Mittelformatfilme investiert, dann sollte man auch die Belichtung ordentlich ausmessen.

Filterfolien für den Blitz (Neon-/Kunstlicht)
Wenn ich mir Gedanken über die Farbtemperatur beim Blitzen machen, kommen die vor den Blitz. Ich sollte die wahrscheinlich öfter einsetzen, als ich es tatsächlich tue (ungefähr einmal pro Jahr), aber die nehmen keinen Platz weg und wiegen fast nichts, also bleiben sie im Rucksack.

Lenspen
Der wird öfter von Videofilmern benutzt, die der Meinung sind, alle fünf Minuten ihr Fisheye putzen zu müssen. Ich benutze den nur in Notfällen, weil ich ein paar Staubkörnchen auf der Frontlinse eher toleriere als eine durch zu viel Putzen abgeschabte Vergütung.

Lampenstative für die Blitze
Die Dinger sind Verschleißware, weil sie umherfliegende Fahrräder und außer Kontrolle geratene Fahrer geradezu magisch anziehen. Ihre normale Belastung hält sich mit einem Aufsteckblitz auch in Grenzen, also reichen die billigsten Stative, die man kriegen kann.

Text: Martin Ohliger

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