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Event

BMX Männle Turnier in Tuttlingen

Mitte August war es endlich wieder soweit: das „Männle“ rief und zahlreiche Teilnehmer/innen und Besucher folgten seinem Ruf. Und so füllte sich die Tuttlinger Betonlandschaft am 13. und 14. August zum mittlerweile achten Mal mit knapp fünfzig BMX-Fahrer_innen.

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen stand ihnen das gesamte Wochenende in den Gruppen Mädle, Anfänger, Fortgeschritten und Profis zur Verfügung, um sich einen Platz auf dem Treppchen beim BMX Männle Turnier 2016 zu sichern.

MC Huddl

Bei den Mädels tat sich einiges, und so schrieben sich in diesem Jahr gleich fünf BMX-Girls in die Teilnehmerinnenliste ein. Wobei man hier auch beachten muss, dass Miss Bardlina Moschdholer ihren Job als BMX-Girl nicht zu ernst nahm, und eher die ganz kleinen Mädels unterstützte. Ein Bild für die Götter, wie man im Clip auch sehen kann.

Anders verhielt es sich bei Lotta Grüber. Sie fuhr sehr smooth und packte einige feine Tricks auf der Jumpbox und den Transitions aus. Gerade in Verbindung mit ihrem Rad und Kleidungsstil, der ein wenig an die guten alten BMX-Zeiten erinnert, war Lotta eine Bereicherung für das BMX Männle Turnier 2016. Wir hoffen, sie im kommenden Jahr wieder in Tuttlingen begrüßen zu können.

Lotta Grüber
Die Judges

Bei den anderen Gruppen war es, wie man so schön sagt, altbewährt. Da die U12 Gruppe in diesem Jahr kurzfristig wegen fehlender Teilnehmer gestrichen wurde, startete Männle-Urgestein Louis Trieb bei den Anfängern. Im nächsten Jahr muss bei den Gruppen nachgebessert werden um die Verteilung gerechter zu gestalten.

Der mittlerweile ins Teenageralter heranwachsende Friedrichshafener grindet alles was ihm in die Quere kommt. Und an der Jumpbox und jeglichen anderen Rundungen die sich im Park befinden, kommt er ohne den ein oder anderen Trick anzupacken, auch nicht daran vorbei.

 

Grindgenuss für Louis Trieb

Die Fortgeschrittenenklasse dürfte so in dieser Form und diesem Jahr gar nicht existieren. Was die Jungs bei ihren Runs ablieferten, war wirklich unglaublich. Doublewhips, Flairs, Truck Driver etc. Es war wirklich alles dabei, um bei den Pros zu starten.

Louis Tress, Truckdriver
Shawn Hammer, Flair
Flairwhip von Miguel Franzem
Robin Kachfi, Tailwhip

Wo wir auch schon bei den Gleichnamigen sind. Hier wurde auch schnell klar, dass es dann doch noch einen kleinen aber feinen Unterschied zu den Fortgeschrittenen gab. Allen voran, wenn auch „nur“ Zweitplatzierter war Miguel Franzem. Zum ersten Mal im Contest probiert, hämmert er einen Flairwhip in den Park, um anschließend noch den ein oder anderen wahnwitzigen Banger auszupacken.

Aber auch dieser ganze Trickwahnsinn reichte nicht, um in diesem Jahr die Nummer eins bei den Profis zu werden. Zum einem war da Robin Kachfi, der mit einer Leichtigkeit durch den Park fegte, und dabei nicht nur sämtliche Transitions mit Tricks zupflasterte, sondern auch noch das einzige Flatrail malträtierte. Technikgefriemel vom Feinsten mit dem er sich den dritten Platz ergatterte. Zum anderen den Sieger bei den Profis, Mätti Hilber aus der Schweiz. Technisch versiertes Radfahren gepaart mit einer riesigen Portion Flow, ergaben Mättis Runs ein Gesamtbild, was ihn verdientermaßen den ersten Platz bei den Profis bescherte.

Gregor Podlesny
Alle Gewinner_innen auf einen Blick
Konsty Rudobashta

Best Trick gewann Miguel Franzem mit besagtem Flairwhip, die höchste Marke setzte Gregor Podlesny und den „Jump the Karton“-Battle mit neuen Rekord über die Kartonwand stellte Lokalmatador Konsty Rudobashta mit irrwitzigen 2,60 Meter auf!

Neben all dem Treiben im Park konnten sich die Besucher auf dem extra aufgebauten Pumptrack austoben. Und wem das immer noch nicht reichte und noch etwas Kraftreserven hatte, verschoss diese beim Konzert der Punkrockcombos The Snouts und Bad Liver.

Das angekündigte Open-Air-Kino im Park durfte leider nicht stattfinden. Die Stadtverwaltung meldete zwei Tage vorher ihre Bedenken an. Das ist dann auch schon der einzige Wehrmutstropfen eines ansonsten entspannten Wochenendes mit Freunden, gutem Wetter und jeder Menge BMX. Was will man mehr?

Bad Liver
The Snouts

Text: Maik Nagel
Fotos: Thomas Rhade und Heiko Schenk
Video: Julia Meinhardt und Leon Sander

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