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Kreativ Wheels geschlossen

In unserer neuen Ausgabe (die spätestens ab dem 30. Dezember überall erhältlich sein wird) gibt es einen Artikel über den Kreativ Wheels Skatepark in Essen, der Ende Oktober gerade erst mit einem ersten Contest eingeweiht worden ist. Was damals niemand ahnte: Bereits zwei Monate später musste die Anlage wieder geschlossen werden. Wir haben Janek Wentzky gefragt, wie es dazu kommen konnte und wie es jetzt weitergehen soll.

Fährt nicht nur richtig gut Fahrrad, sondern setzt sich auch ehrenamtlich für die lokale Szene ein: Janek Wentzky aus Essen

Janek, der Kreativ Wheels Skatepark in Essen, an dem du maßgeblich beteiligt bist, steht vor dem Aus. Was ist passiert?
Ja genau, der Park ist jetzt definitiv geschlossen. Als erstes kam das Bauordnungsamt und hat unsere kleine Kellerhalle bemängelt. Für diese mussten dann Auflagen erfüllt werden, die wir aber leider nicht erfüllen konnten. So war schon mal klar, dass wir die kleine aber feine Halle aufgeben mussten. Da kam dann der Spot-Support von der Telekom natürlich wie gerufen. Geplant war es, von dem Geld für die Rampen auf dem Outdoorplatz ein Dach zu bauen und die Rampen aus der Halle dort wieder aufzubauen. Aus für uns unerklärlichen Gründen kam dann jetzt aber vor ein paar Tagen auch noch die Kündigung für den Platz draußen. Das war ein Schock!

Da war die Welt noch in Ordnung: Timothy Pesth auf dem Kreativ-Wheels-Einweihungscontest

So ein Park entsteht ja nicht über Nacht. Wie lange hat es von der ersten Idee bis zur ersten Session gedauert?
Uh, das hat schon was gedauert. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde ja die Funbox Amalie [ehemalige Skatehalle in Essen; Anm. d. Red.] zugemacht, die wir gerade erst umgebaut hatten (Video dazu HIER). Damals entstanden die ersten Ideen in unseren Köpfen. Durch Freunde sind wir dann auf die Leute vom Kreativdorf gestoßen. Deren Ansatz gefiel mir und den anderen sehr gut, sodass wir sagten: „Yo, hier bauen wir unseren Park.“ Kurz darauf gründeten wir den Verein Kreativ Wheels e.V.
Gegen April fingen wir dann an, die alte Halle auseinanderzunehmen und die ganzen verwertbaren Reste nach Essen-Kray zum neuen Platz zu bringen. Das hat schon ziemlich lange gedauert, da wir die meiste Arbeit immer nur zu zweit gemacht haben. Ich denke, so nach drei Monaten konnten wir die erste gute Session fahren.

http://mpora.com/videos/0QrrhK7hx
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Wie geht es jetzt weiter?
Das ist doch klar! Ich bin dran, etwas Neues zu suchen. Mit ein bisschen mehr Plan wird jetzt ein noch fetteres Ding aufgezogen. Dafür werden wir dann auch das Geld vom Telekom Local Support verwenden.

Wie kann man euch dabei unterstützen?
Wir brauchen ganz klar Sponsoren und mehr Leute, die Bock drauf haben, weil so eine Halle ist teuer.

Möchtest du noch etwas loswerden?
Ja, ich möchte mich noch beim McGyver (Florian Bramorski) bedanken, mit dem ich den größten Teil der Arbeit alleine geschafft habe. Und meinen Eltern danke ich auch extrem! Ride Or Die!

Keine sechs Stunden nachdem die letzte Schraube in Essen versenkt worden war, hatte Alex Stinshoff die neue Minirampe auch schon ziemlich gut im Griff

Foto: der unvergleichliche xmx

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