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Australienreisetipps von Jonas Bader presented by kunstform (Video + Interview)

Mit Kängurus um die Wette hüpfen, Strandlife satt und mehr Betonpark pro Einwohner als jedes andere Land der Welt – das alles und noch viel mehr hat Australien zu bieten. Für all jene unter euch, die selbst einmal in Down Under vorbeischauen möchten, hat der kunstform-Teamfahrer Jonas Bader ein paar Tipps parat.

Hey Jonas, alles fit? Wie und warum hat es dich nach Australien verschlagen?
Ich habe nach meinem Bachelor eine Weltreise unternommen, da stand Australien auf dem Plan, zumal  ein paar Leute dort waren, die ich besuchen wollte. Außerdem war da das Wetter im Winter viel besser als bei uns.

Wie lange warst du Down Under?
Ich war drei Monate dort. Erst in Sydney für ein paar Wochen, dann Melbourne und von dort aus mit dem Auto Richtung Brisbane.

Du hast dort auch andere deutsche Fahrer getroffen, richtig?
Thilo Maier war zu der Zeit auch auf einer seiner Australienreisen und mit ihm bin ich unterwegs gewesen. Außerdem war Fabian Stobbe gleichzeitig in Melbourne und hat mich in Richtung Brisbane begleitet. Er hat damals in einem Haus mit Bowl im Garten gewohnt und hatte einen VW-Bus im Vorgarten und ich einen Nissan im Hinterhof zum Wohnen.

miss those times #baderworldwide #darlingstreet 📷 by 🍍

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War es schwierig, ein Auto zu kaufen?
Ein Auto zum Fahren hatte ich gemietet, das war recht günstig aber auch zum Drinschlafen recht eng. Der Nissan in Melbourne war ohne Motor, stationär zwischen Schuppen und Baum.

Ah, okay. Ich dachte, ihr habt den Klassiker gebracht und euch ein Auto gekauft.
Nein, leider nicht. Aber ich hatte das Glück, immer Connections zu haben, die ein Auto hatten.

Aber um in Australien rumzukommen, braucht man schon eher ein Auto, oder?
Ja, das ist hilfreich. Die Distanzen sind schon gross. Innerhalb von Großstädten ist es wie in Deutschland, aber sobald man rauskommt, wird alles sehr weitläufig.

Wo hat es dir am besten gefallen?
In Melbourne in der WG. Die hatten, wie gesagt, die Rampen im Garten, ’nen Bowl im Wohnzimmer und zwei Hunde. Außerdem waren es nur fünf Minuten zum Skatepark und wir haben aus dem Container vom Supermarkt gelebt. Unglaublich was da rausgeschmissen wurde. Zwei Kilo verschweißter Serrano-Schinken war einmal der Jackpot – neben einer Palette Bier. Hier ist ein Video von dem Haus und der Rampe im Garten:

WOW! Warst du auch auf der Party?
Nein, leider war ich nicht mehr da, als die Party war. Als ich nach Melbourne kam, haben die Jungs gerade mit der Rampe angefangen, aber ich habe mitgeholfen, sie zu bauen. Davor war es nur eine Minirampe. Einmal habe ich zwischen den Belagplatten ’ne Redback Spider gefunden – eine der tödlichsten Spinnen der Welt. Das war keine zwei Meter von meinem „Van Loft“ entfernt, haha.

„Einmal habe ich zwischen den Belagplatten ’ne Redback Spider gefunden – eine der tödlichsten Spinnen der Welt.“

Ist es einfach, zu den Locals Kontakt aufzunehmen? Und wie macht man das am besten?
Ich hatte ein paar Anlaufstellen und dann bin ich dort meistens an die nächste Adresse gekommen. Ich denke, die meisten kennen wen, der jemand kennt, und fragen kostet nichts. Wie Thilo mal sagte während einer Hausparty: „#bmxischsoeufach“ [BMX ist so einfach auf Schwäbisch; Anm. d. Red.].

Also sind die Australier eher umgängliche Leute?
Sehr! Ich habe mich da nie unwohl gefühlt.

Das hört sich ja nach dem Paradies an. Ist Australien denn wirklich so traumhaft, wie du erzählst und es im Video weiter oben rüberkommt, oder hat dir irgendwas auch nicht so gut gefallen?
Ja, es ist wirklich so cool da, wie es rüberkommt. Die meisten Jungs da leben halt das ganze Jahr von gefühlt vier Monaten Arbeit und haben den Rest frei. Das Verhältnis zwischen Leben und Arbeit ist in Australien eben echt entspannt, was mir sehr entgegen kam. Ansonsten ist dort das Leben aber leider auch recht teuer, wenn man nich sehr sparsam ist. Ein Bier im Pub kostet beispielsweise zwischen 8 und 10 EUR.

Krass! Wie sieht es mit der Skateparkdichte aus? Ist die wirklich so hoch, wie immer behauptet wird?
Ja, jedes Kackdorf hat brutale Skateparks. Anscheinend werden die Steuergelder dort teils per Votum verteilt und deswegen geben die Städte endviel Kohle für Parks aus. Sau geil!

Nohander in einem der vielen Betonparks von Brisbane (geile Uhr, Jonas!)

Und Streetspot oder Trails?
In den großen Städten war auch echt viel geboten. Aber sonst hat man eben an jeder Ecke einen Traumpark, da ist man sehr verleitet. viel dort zu fahren. Trailspots hatten wir leider nicht viele gesehen, da war irgendwie die Connection nicht vorhanden, gibt es aber auch.

Welches war denn dein Lieblingspark?
Five Docks Bowl in Sydney. Kennt der ein oder andere vielleicht aus diesem Video:

Wo ist die Parksituation insgesamt am besten?
Eigentlich ist sie an der ganzen Ostküste krass gut, da gibt es eigentlich in jedem Dorf was. Die meistens haben auch öffentliche Campplätze, wo man für ein bis zwei Tage bleiben kann. Also alles sehr entspannt.

Es scheint so, als könne man Australien insgesamt am besten mit dem Wort „entspannt“ beschreiben. Stimm das?
Yeah, mate!

Invert in Chattswood vor den Toren Sydneys; Foto: @el___ci
Nosepress in Chattswood; Foto: @el___ci

Hast du irgendwelche Tipps für Leute, die planen, nach Australien zu fliegen?
Kleines Gepäck und unter die Locals mischen! Die Leute sind super freundlich und der Rest ist Autopilot, wenn man sich nicht zu blöd anstellt. Alle guten Geschichten sind dort spontan entstanden.

„Die Leute sind super freundlich und der Rest ist Autopilot, wenn man sich nicht zu blöd anstellt.“

Planst du selbst, Australien demnächst noch mal zu besuchen?
Im Moment schreibe ich meine Masterarbeit, aber ich habe Lust, nach der Pflicht mal wieder länger in die Sonne zu fliegen. Vor allem habe ich Bock darauf zu surfen – und Australien würde sich da mehr als anbieten.

Wirst du bei deinem nächsten Besuch irgendwas anders machen?
Mehr Zeit mitnehmen und vielleicht vor Ort kleine Nebenjobs machen, um mir mehr leisten zu können.

Warum ist das Video von deinem Aufenthalt eigentlich erst jetzt online gegangen?
das material war ewig auf meiner festplatte wie viele anderen clips auf denen ich noch sitze aber ich bin nie dazu gekommen das zu schneiden was jetzt robin für mich übernomme hat.

Kommen wir langsam zum Ende. Möchtest du zum Schluss noch etwas loswerden?
Man sollte einigermassen gut Englisch sprechen, da der australische Akzent recht streng ist und man sonst nichts versteht. Ansonsten kann ich einen Australientrip jeden empfehlen! Shout-out an die TK_Crew und Thilo und Fabe für die Zeit in Australien sowie an Raph Jeroma-Whilliams für den Wohnungstausch. Während ich bei in Australien bei seinen Eltern war, hat er nämlich bei mir Zuhause mit meinem Bruder Fabian gewohnt.

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