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Dima Prykhodko Bikecheck 2019

Dima Prykhodko ist kein Unbekannter in der Bikecheck-Rubrik dieser Website – und das nicht ohne Grund. Der tiefenenspannte Exportukrainer ist ja nicht erst seit gestern über SIBMX auf wethepeople und Odyssey, sondern hat auch einen äußerst soliden Geschmack was seine Fahrräder angeht. Grund genug also, dass wir uns seinen neusten Wagen mal zu Gemüte führen.

Rahmen: wethepeople Doomsayer 20,75
Gabel: wethepeople Battleship
Lenker: wethepeople Switch Bar 9“
Griffe: wethepeople Hilt
Lenkerenden: Odyssey Par Ends
Vorbau: Odyssey Raft
Steuersatz: Odyssey
Sattel: Odyssey Keyboard v2
Sattelstütze: Odyssey
Kurbel: wethepeople Legacy 165 mm
Pedale: Odyssey Twisted Pro Plastik
Kettenblatt: Odyssey La Guardia 25T
Kette: Merritt Halflink
Übersetzung: 25/9
Tretlager: wethepeople Mid 22mm
Laufräder: Odyssey Hazard Lite Felge mit Vandero Pro  vorne,
Odyssey Hazard Lite Felge mit wethepeople Helix V2 Freecoaster hinten
Reifen: Odyssey Path Pro 20×2.40
Pegs: wethepeople Toxic
Modifikationen: Lenker 2 cm gekürzt
Reifendruck: ungefähr 3 Bar
Gewicht: ungefähr 11 Kilo
Körpergröße: 1,80 m

Hey Dima, was geht ab? Was hat sich seit dem letzten Bikecheck in deinem Leben so getan?

Gude! Ich wohne seit über einem Jahr direkt in Frankfurt in einer WG mit Sebastian Anton aka Nacken und bin sehr froh, nicht mehr jeden Tag mit der Bahn in die Stadt fahren zu müssen und die Möglichkeit zu haben, einfach spontan für 1-2 Stündchen für eine Session rauszukommen. So einen Luxus hatte ich früher nicht und darüber bin ich sehr glücklich.

Warum hast du dich aus dem reichhaltigen Rahmenangebot von wethepeople für für den Doomsayer Rahmen entschieden?

Ich habe mich für den Doomsayer Rahmen entschieden, weil ich einen kurzen Hinterbau bevorzuge und ich die gesamte Geometrie mega modern und ansprechend fand. Ich sag nur: 76,25 Grad Steuerwinkel! Da hat mich meine Neugier gepackt und somit war es ziemlich leicht, diese Entscheidung zu treffen. Ich finde durch die eher direkte Geometrie lässt das Fahrrad mit sich viel besser spielen. Love it!

Du bist lange Zeit Plastikpegs gefahren, warum kam der Wechsel zurück zum Stahl?

Es hat angefangen, als ich vor etwa 2 Jahren 2 Monate in Barcelona verbracht habe. Jeder Zweite fährt dort mit Metallpegs und somit hatte ich die Möglichkeit, mir das Rad von Mirco Andreani auszuleihen und paar „echte“ Grinds auszuprobieren. Ich war direkt sehr positiv überrascht und froh wieder das Geräusch von Metallpegs zu hören und tatsächlich hat es an den meisten Spots besser gerutscht als die Plastikpegs. Als ich wieder nach Frankfurt kam, habe ich meine 4 verstaubten Metallpegs aus dem Keller gegraben. Dann bin ich direkt zu den besten Curbs der Welt gefahren, damit meine ich natürlich die Bockenheimer Warte, um dort paar Grinds auf den Metallkanten zu meistern. Tatsächlich hat es viel besser gerutscht als mit Plastikpegs und somit sind für mich die Würfel gefallen, die Pegs draufzulassen und ich bin immer noch sehr glücklich damit.

„Meiner Meinung nach ist es viel angenehmer zu fahren und es ist auf jeden Fall viel besser beim Lenker schnicken.“

Du kürzt normalerweise deinen Lenker, hast das aber vor dem Bikecheck nicht mehr geschafft. Was hat ein kürzerer Lenker deiner Meinung nach für Vorteile? 

Ich wollte mein Rad direkt vor dem Treffen für diesen Bikecheck zusammenbauen, doch es kamen ein paar technische Probleme dazwischen. Meine Sattelstange war komplett eingerostet im alten Rahmen. Da ging nix! Auch durch die starke Unterstützung von Michael Spangenberg von Deepend BMX hat sich das Ding keinen Zentimeter bewegt! Deswegen mussten wir die Sattelstange abschneiden. Dementsprechend hatte ich keine Zeit mehr meinen Lenker vor dem Bikecheck zu kürzen. Aber ja ich kürze immer meinen Lenker und zwar ca. 2 cm pro Seite. Meiner Meinung nach ist es viel angenehmer zu fahren und es ist auf jeden Fall viel besser beim Lenker schnicken.

„Eigentlich habe ich mir die Farbe von den Logos etwas anders vorgestellt aber ich mags wie es ist.“

Du fährst sehr selten Rahmen mit auffälligen Lackierungen. Ist Black the new Black oder was ist da los?

Ich finde, dass man sich an bunten Farben schnell sattsehen kann. Schwarz ist klassisch und neutral. Ich finde, da die meisten Parts auf dem Rad eh Schwarz sind, lässt es sich mit einem schwarzen Rahmen am besten kombinieren. Also ich stehe generell nicht auf bunte Fahrräder. Doch damit es nicht zu eintönig bleibt kombiniere ich mein Rad gerne mit ein paar kreativeren Details, z. B. mein Sattel.

Auf den ersten Blick dachte ich, die Logos auf deinem Sattel seien weiß, habe dann aber beim Fotos schießen gemerkt, dass sie in einem leichten rosa Ton erstrahlen. Gefällt dir das so und hast du schon dein eigenes Logo darauf gemalt?

Ja, wie ich oben schon erwähnt habe, mag ich gerne einen Sattel der sich ein wenig von der Farbe meines Fahrrads unterscheidet.  Da habe ich nachgeschaut, was es zu Auswahl gibt, und fand den von Odyssey ziemlich ansprechend. Eigentlich habe ich mir die Farbe von den Logos etwas anders vorgestellt, aber ich mags wie es ist. Haha, ne, ich habe kein Logo selber draufgemalt; noch nicht.

„Da bricht mir eher mein Lenker, als dass ich die Barends wechsle.“

Was ist dein Lieblingsteil an deinem Rider?

Ich mag alle Teile an meinem Rad, doch es gibt zwei Teile, die ich besonders gut finde und dafür definitiv Geld ausgeben würde. Als erstes finde ich den wethepeople  Helix Freecoaster mega gut, da ich den schon lange fahre und bis jetzt überhaupt kein Stress damit hatte. Der funktioniert er nach etwa 2 Jahren immer noch 1a. Als zweites sind die Odyssey Plastik Barends der Hammer. Ich hatte schon so viele verschiedene Lenkerenden gehabt, die mir nach einer Woche abgebrochen sind. Die von Odyssey sind einfach unzerstörbar! Da bricht mir eher mein Lenker, als dass ich die Barends wechsle.

Ok, genug von deinem Rad, was steht bei dir in der nächsten Zeit so an?

Sommer steht bei mir an und somit viel Rad fahren mit den Jungs. Ich möchte versuchen viel rumzukommen und bei mehreren Jams dabei zu sein. Hier steht zum Glück ja auch ein Ciao Jam an, der sich auf dem Blend-Festival in Frankfurt von 20-23 Juni abspielt. (Mehr Infos dazu in Kürze auf dieser Seite!). Ich freu mich einfach auf den Sommer, und lasse alles auf mich zukommen.

Sehr gesunde Einstellung. Magst du noch jemand grüßen?

Ja, klar! Als erstes möchte ich mich bei euch von der freedombmx bedanken für die Möglichkeit mein neues Rad vorstellen zu dürfen! Daraufhin geht natürlich ein dickes Dankeschön an den Bossman Bodo [Hellwig] von SIBMX für den besten Support und für seinen Einsatz für BMX in Deutschland. Damit meine ich die ständige Unterstützung bei Events, Jams und Contests, welcher die deutsche BMX-Szene definitiv weiter voranbringt! Ebenso möchte ich mich bei Michael Spangenberg von Deepend BMX bedanken, der mir in Sachen Schrauberei immer zu Hilfe steht und immer ein offenes Ohr hat. Natürlich möchte ich mich auch bei meinen Eltern und meiner Freundin bedanken, die mich unterstützen und an mich glauben. Grüße gehen raus an alle Homies von der Ciao Crew, aber auch nach Köln, Ruhrpott, Berlin und natürlich nicht zu vergessen nach Frankfurt. Cheers!

Dima Prykhodko ist 24 Jahre alt, wohnt in Frankfurt am Main und fährt über SIBMX für wethepeople und Odyssey und die Ciao Crew.

Fotos & Interview: Merlin Czarnulla

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