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Miguel Smajli auf Subrosa/Shadow: Bikecheck + Interview

Miguel Smajli ist ein mitunter polarisierender Character. Während sein Können auf dem Rad seit jeher unbestreitbar ist, hat er sich mit seiner kurzen Rapkarriere inklusive Videoshoot im Bademantel und der generellen Unfähigkeit, die Beine still zu halten, durchaus für Gesprächsstoff gesorgt. Über die Jahre hat jedoch auch die Weisheit bei dem dynamischen Chefauszubildenden des kunstform BMX Shops Einzug gehalten und es wird weniger getrappt, sondern sich ausschließlich um das Bikelife gekümmert. Im Rahmen dieser Entwicklung hat der Sindelfingenlocal auch unlängst von Sunday/Odyssey zu Shadow und Subrosa gewechselt und sich ein neuen Wagen aufgebaut. Wie das alles vonstatten gegangen ist und was sonst noch so in seinem Leben abgeht, erzählt uns Miguel in den folgenden Zeilen.

Rahmen: Subrosa OM in 21″
Gabel: Subrosa Noster (27 mm Vorlauf)
Lenker: Subrosa Ray Bars in 8,75″
Griffe: Subrosa Genetic
Lenkerenden: Subrosa
Bremsanlage: VANS
Vorbau: Shadow Treymone
Steuersatz: Shadow
Sattel: Shadow Joris Coulomb
Sattelstütze: Shadow Pivotal
Kurbel: Shadow Killer (170 mm)
Tretlager: Shadow
Pedale: Shadow Surface
Kettenblatt: Subrosa Magnum
Übersetzung: 25/9
Kette: Shadow Interlock Supreme
Reifen: Shadow Strada Nouva in 2,3″
Laufräder: Shadow
Hubguards: Shadow Crow-Mo
Pegs: Shadow Welterweight
Modifikationen: Lenker auf 27,5″ gekürzt
Reifendruck: 3,75 Bar
Gewicht: 10,83 kg
Körpergröße: 1,84 m

Miguel Smajlis "Om" von Subrosa

Hey Miguel, du bist gerade auf Mallorca unterwegs, um an deinem „Welcome to Shadow“-Video zu arbeiten. Wie kam der Kontakt zu Shadow/Subrosa zustande?
Ronnie Bonner [Besitzer von Shadow und Subrosa] kommt alle paar Jahre in Stuttgart bei kunstform vorbei, um die Lage zu checken, und hat beim letzten Besuch Interesse bekundet, mich an Board zu holen. Anschließend habe ich mich mit Christoph Huber von Unity zusammengesetzt, der die Idee auch gut fand. Ich bin mit dem Großteil des Teams befreundet und wenn selbst der Chef persönlich Interesse bekundet, sagt man ja nicht Nein. Für den vorherigen Support, den ich von SIBMX erhalten habe, bin ich aber nach wie vor dankbar und habe auch zu den Jungs noch ein gutes Verhältnis.

Subrosa hat ja ein reichhaltiges Rahmenangebot. Ist bei dir gerade Hare Krishna angesagt, oder warum hast du dich für den OM-Rahmen entschieden?
Hauptsächlich habe ich mich für den Rahmen entschieden, weil Joris [Coulomb] einfach mein Boy ist. Bevor ich mich für das Gerät entschieden habe, bin ich sein Rad mal zur Probe gefahren und es hat mir einfach zugesagt.

Die nächste Indienreise ist aber noch nicht gebucht?
Nein, aber ich hätte schon Bock, das irgendwann in meinem Leben mal zu erleben. Das Land sieht zwar ziemlich wild aus, aber es ist bestimmt ein Erlebnis.

Was macht eigentlich die Rapkarriere? Hast du die nach deinem Rapvideo in Tallinn endgültig an den Nagel gehängt? Die Videos findet man zumindest nicht mehr auf Youtube.
Die sind auf privat, die bekommen nur ausgewählte Personen mit Secret Link. Im Großen und Ganzen ist das Kapitel für mich aber beendet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich einfach Bock darauf, heute habe ich einfach keine Zeit mehr für solche Spielereien und ehrlich gesagt bin ich auch nicht mehr so im Rapfilm.

Also jetzt Heavy Metal?
Privat höre ich mittlerweile eher entspannte Musik.

Du hast deine eigenen Smiley-Sticker am Rad, was hat es damit auf sich?
Die hat ein junger BMX-Boy aus Stuttgart designt, Shoutout an Vincent Dyck an dieser Stelle. Der hat mir die mal auf Instagram geschickt und ich dachte mir, dass das coole Motive für Sticker sind. Daniel Fuhrmann fand die Idee auch super und hat sich dann um die Produktion gekümmert. Wir sind alle echt happy mit dem Ergebnis!

Was ist dein Lieblingsteil an deinem Rider?
Die Kette ist definitiv mein Lieblingsteil, da ich dasselbe Modell seit drei Jahren am Rad habe und echt zufrieden bin. Alle Ketten vorher sind mir gerissen wie Zahnseide.

Du fährst Reifen, die man maximal mit 60 PSI fahren kann. Wie stehst du zu dem ganzen Low-Pressure-Trend?
Für mich sind die Reifen voll ausreichend, da ich normalerweise 3,5 bis 4 Bar fahre. Der Vorteil der Reifen ist vor allem die weichere Gummimischung gegenüber High-Pressure-Reifen, die das Rollerlebnis um einiges smoother gestalten. Den extremen Low-Pressure Trend finde ich ehrlich gesagt sinnlos. Viele Tricks werden dadurch einfach schwieriger, wie zum Beispiel Manuals, Drops und Rampenfahren im Allgemeinen.

Zwischenzeitlich bist du ja Kassette gefahren, warum hast du doch wieder auf einen Coaster gewechselt?
Ich hab zwei komplette Laufräder daheim, ein Coasterrad und eins mit Kassette. Die wechsle ich alle paar Monate aus, um eine frische Brise in mein Radfahren zu bringen. So wird es nie langweilig.

Und wenn du dich entscheiden müsstest?
Gerade macht mir Coasterfahren eine Menge Spaß, also würde ich mich wohl für den Coaster entscheiden.

Bist du generell penibel, wie dein Rad läuft, oder kommst du auch mit einem Schrotthaufen zurecht?
Ich komme eigentlich auch mit einem geschunden Rad zurecht, solange die Kette gespannt ist, die Speichen fest sitzen und nix klappert. Schrammen etc. sind mir dann ziemlich egal.

Du hattest kurzzeitig den Plan, dir mit der Dose selbst Weißwandreifen zu verpassen. Wird das noch passieren?
Nein, das war ne Schnapsidee. Mein Rad sieht gerade so schön aus, dass ich eigentlich nichts verändern will.

Gestern bei einer Line hast du ordentlich mit dem Kopf gebremst und deinen Finger demoliert. Magst du uns erzählen, was passiert ist?
Ja klar, und zwar habe ich am Ende der Line einen Feeble to Opposite G-Turn in eine ziemlich steile Bank probiert, war dabei falsch gelehnt und habe mit dem Kinn die Bank geküsst. Wie dabei das mit dem Finger passiert ist, ist mir allerdings ein Rätsel. Obendrauf habe ich auch noch eine Schürfwunde am Knie und eine blutige Wunde am großen Zeh. Ist mir echt ein Mysterium, wie auch das noch zu Stande gekommen ist.

Wie geht der Trip jetzt weiter?
Mein Kinn wurde genäht und der Finger stabilisiert. Sobald der Finger verheilt ist, werde ich versuchen, wieder zu Fahren. Zunächst steht jedoch Touristuff an, worauf ich mich auch sehr freue.

Willst du noch jemandem danken?
Ja, auf jeden Fall! Riesen Dank an den kunstform BMX Shop, welcher uns die ganze Reise ermöglicht hat. 
Danke an David Schaller aka mein Lieblingsfilmer für die Residenz, das Filmen und die Topverpflegung hier auf der Insel. Danke an Merlin Czarnulla für die Dokumentation dieses Trips in Form von wundervollen Bildern. Außerdem danke ich Unity BMX, The Shadow Conspiracy und Subrosa für den super Support und Doomed Brand für die frischen Klamotten. Shoutout an alle Homies und deutsche Versicherungen. Peace out!

Miguel Smajli ist 21 Jahre alt, wohnt in Sindelfingen und fährt den kunstform BMX Shop sowie Subrosa, The Shadow Conspiracy, Unity BMX Distribution, Doomed und Heimwärts.

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