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Video Review – Colours

Seitdem wir das Videoprojekt Colours mit einem kleinen Interview in unserem Heft vorgestellt hatten, ist einige Zeit vergangen. Ziemlich genau ein Jahr. Dass wir erst jetzt in den Genuss kommen, die DVD in den Händen halten zu können, liegt nicht an der Faulheit der Beteiligten, sondern an langwierigen Auseinandersetzungen um Musikrechte.

Die sind inzwischen ziemlich vermintes Gebiet und bevor man als Shop eine DVD in den Handel bringt, gilt es erst, diverse rechtliche Hürden zu überspringen. Die sind jetzt allesamt genommen und man kann die DVD für 9,95 Euro bei Parano kaufen oder bekommt sie kostenlos zu jeder Bestellung ab 50 Euro dazu.
Die Frage ist jetzt nur: Hat sich die Wartezeit gelohnt? War die Vorfreude gerechtfertigt? Alleine das Booklet schreit schon ein lautes „Ja!“ – so eine liebevolle Aufmachung gab es selten. Die DVD startet ebenso liebevoll mit einem Intro, in das eine Menge an kreativer Energie und Arbeit geflossen sind. Fahrersections, die überall in Deutschland und dem europäischen Ausland gefilmt wurden, geben danach den Takt vor. Es gibt ein gerütteltes Maß an Barcelona-Footage zu sehen, andere geographische Schwerpunkte sind Wien, Berlin, Oldenburg und Erfurt. Damit dürfte klar sein, wer alles Clips beigesteuert hat, nämlich die Creme de la Creme der deutschsprachigen BMX-Filmer. Und deswegen macht es auch wenig aus, dass die Aufnahmen schon was älter sind. Wer die neusten 360-Whip-to-Nosepickkombinationen sehen will, wird enttäuscht, alle anderen freuen sich über hervorragend gefilmte und geschnittene Aufnahmen. Die Action findet zum überwiegenden Teil auf der Straße statt, ein paar Flatlandaufnahmen gibt es auch. Rampen sieht man praktisch nicht, aber das macht nichts aus, denn ein paar als Rampenspezialisten bekannte Fahrer, allen voran Sergej Geier, zerlegen auch auf der Straße alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Andere hoch unterhaltsame Parts kommen vom Geier aus Wien und Chris Wolber, wobei ersterer recht unkonventionellen Gebrauch von Einkaufswägen macht und letzterer eine Menge Pop und Bock mitbringt.
Ansonsten gibt es einen von unnerviger Gitarrenmusik unterlegten gefälligen Querschnitt durch alle Stile und Städte, von Hochgeschwindigkeitsmanuals über Curbgegrinde hin zu Stufengeballer. Schön, dass die Vorfreude endlich vorbei ist!

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