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The Kids Are Alright Bericht

Bevor in Pinneberg der erste Stopp der The Kids Are Alright Contestserie stattfinden konnte, musste der Skatepark unter der Hochbrücke erweitert werden. Wie dies auch ohne Hilfe von der Gemeinde gelang, verrät uns Sören Jacobs.

Ein Skatepark fällt nicht einfach so vom Himmel

„The Kids Are Alright“ ist eine Contestserie zur Nachwuchsförderung. Diese geht 2011 in ihr viertes Jahr und der erste Stopp fand in Pinneberg statt. Der Hamburger Vorort ist in BMX-Kreisen durch die jährlich stattfindenden Telekom Playgrounds und bei Dirtfahrern für die hervorragenden Trails bekannt.

Obwohl Christian Ziegler mit der Durchführung des Contests alle Hände voll zu tun hatte, ließ er es sich natürlich dennoch nicht nehmen, ein paar Runden über den Parcours zu rollen

Doch wie und wo soll da ein Nachwuchscontest stattfinden? Das Wie lässt sich leicht beantworten, denn die Verantwortlichen hinter Alliance BMX, Fahrrad Goebel und Infaction waren hoch motiviert. Das Wo haben wir uns im Vorfeld ein wenig entspannter vorgestellt. Der bereits bestehende Skatepark unter der Hochbrücke ist zwar überdacht, doch war bisher recht spärlich mit Rampen ausgestattet.

In Pinneberg gab es eine U-10-Klasse, in der in Fullfacehelmen schon mächtig Gas gegeben wurde

Geht es um den Bau neuer Rampen, sind die Verhandlungen mit den Verantwortlichen bei den Gemeinden vielerorts nicht nur sehr schwierig, sondern auch langwierig. Das ist auch in Pinneberg so. Deshalb haben sich die Pinneberger Locals um Chris, Mike und Otto kurzerhand die Rampen selbst besorgt. Diese kamen von dem alten Infaction Hof.

Jan Kellermann mit einem Superman über die Jumpbox

Nun mussten aber noch viel Geld für Balken, Belagplatten, Bleche und Arbeit in die Renovierung und Neubau der Rampen gesteckt werden. Technische Zeichnungen wurden angefertigt, alles wurde TÜV-gerecht konstruiert. Man sollte meinen, dass soviel konstruktive, ehrenamtliche und professionelle Jugendarbeit bei jeder Stadt auf offene Arme und Dankbarkeit stößt. Stattdessen wurden uns aber eher Steine in den Weg gelegt und alles verzögerte sich um Monate. Letztendlich sind die Rampen dann aber (fast) alle Samstagnacht vor dem Contest fertig gestellt worden.

Grillen und BMX fahren, die Combo für den Sommer!

Ich schreibe dies, da sich bestimmt viele mit diesen Zeilen identifizieren können, da auch sie bei Städten und Gemeinden auf großen Widerstand gegenüber freiwilligem Engagement stoßen. In Pinneberg haben wir es geschafft, weil wir konsequent einfach gemacht haben. Viele tausend Euro und unzählige Arbeitsstunden später haben wir endlich unseren überdachten Skatepark – ohne Hilfe der Stadt, lediglich die Aufstellgenehmigungen haben wir uns eingeholt. Also Leute, es geht!

Nils Schürmann – merkt euch diesen Namen! Ihr werdet in Zukunft sicher noch mehr von dem Hamburger Nachwuchsfahrer zu sehen bekommen

Nach zwei Stunden Schlaf ging es am Sonntag wieder nach Pinneberg, diesmal nicht zum Bau, sondern zum Contest. Das Wetter spielte mit und es kamen doch recht viele Fahrer aus dem norddeutschen Raum. Die neuen Rampen wurden im Practice und in den Runs fachgerecht bearbeitet. Viele Lines und Tricks wurden geschafft und es wurden ordentlich Punkte für die Tages- und die Gesamtwertungen gesammelt.

Hart bei der Arbeit (v.l.n.r.): Sören Jacobs am Mikrofon, David Stecher mit der Stoppuhr und Sas Kaykha in Gedanken beim nächsten Calippo

Es war ein schöner Tag und wir haben nun unseren neuen Skatepark! Wir sehen uns am 26.06. im AWO Funpark in Bremen wieder … [Anm. d. Red.: Alle weiteren zum Contest findet ihr HIER.]

Einen Webclip vom Contest folgt die Tage und als kleinen Vorgeschmack auf das Finale in Bremen haben wir unser Video aus dem AWO Funpark von 2009 rausgesucht:

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Text: Sören Jacobs
Fotos: Lisa Pretl

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