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Was ist The Pavement Experiment?

Auf unserer „Freestyle Film Fest“-Party am kommenden Samstag (15. September 2012, ab 21 Uhr) wird neben den Videos der Finalteilnehmer auch der erste Trailer von The Pavement Experiment zu bejubeln sein. Grund genug für uns, Kay „Yak“ Beutling und Oliver „Bub“ Michel aus Köln einmal zu fragen, was es mit ihrem neuen Videoprojekt auf sich hat.

Einmal recht freundlich, bitte: Oliver Michel und Kay Beutling von The Pavement Experiment; Foto: Merlin Czarnulla

Stellt euch doch erst einmal kurz vor – inklusive Videobackground bitte.
Yak: Kay Beutling, 28 Jahre, aus Köln. Ich mache schon seit ein paar Jahren Videos. Angefangen hat alles während meiner Zeit bei freedombmx. Seitdem liebe ich es, zu filmen und zu schneiden und habe schon das ein oder andere Webvideo produziert.
Bub: Oliver Michel, 26 Jahre, auch aus Köln. Ich habe vor paar Jahren aus Langeweile wegen eines Kreuzbandrisses angefangen, zu filmen. Ich habe damals von Markus Wilke meine erste Cam gekauft: eine Sony TRV 950e. Hammerteil! Da hat es mich gepackt, und ich bin total drauf hängengeblieben. Dann ging es los mit eastsidecrew(Erfurtbmx)-Webvideos, Skateboard-Webvideos, Snowboard-Webvideos, Musikvideos, und jetzt gebe ich ein Interview mit Yak über unser DVD-Projekt.

Die Dreharbeiten zu The Pavement Experiment [TPE] sind im vollen Gange. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, zusammen ein Video zu filmen?
Y: Ich wollte schon länger mal ein eigenes Projekt machen. Eine DVD, von der ich sagen kann: Das ist mein Video, das habe ich gemacht! Als Bub dann nach Köln gezogen ist, haben wir öfters über Videos gesprochen und sind dann auf die Idee gekommen, eine DVD zu machen.
B: True. Genau so was habe ich mir auch vorgestellt, und dann kam eins zum anderen.

Was ist das Besondere an eurem Projekt?
Y: Ich würde sagen, das Besondere sind die zwei verschiedenen Styles, die wir unter einen Hut bringen wollen. Ansonsten natürlich die Fahrer, denn wir haben wirklich ein paar der besten deutschen Fahrer am Start.
B: SD X HD.

Bei den Dreharbeiten zu The Pavement Experiment kommt modernste Technik zum Einsatz

Wird es eine DVD geben, oder stellt ihr das Ganze einfach ins Internet?
Y: Es wird zu 100 % eine DVD geben! Irgendwann wird das Ding auch sicher mal im Internet landen, aber der Fokus liegt erst einmal auf einer DVD.
B: Vielleicht auch als VHS für den Osten! Endlich konnte ich auch mal so einen Witz machen. Haha. Nein, wir wollen auf jeden Fall eine DVD machen, aber wie bei allen DVDs wird das Video irgendwann – gewollt oder nicht gewollt – im Netz landen.

Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
Y: Nachdem wir uns entschlossen haben, eine DVD zusammen zu machen, haben wir einen Abend eine kleine Runde Brainstorming abgehalten und sind dann irgendwie vom deutschen Wort „Rinnstein“ auf den englischen Begriff pavement gekommen.
B: Yes, es ist alles an einem Abend entstanden, und der Mix zwischen SD und HD wird auf jeden Fall ein Experiment für uns.

Ordnung muss sein

Wer wird alles einen eigenen Part bekommen?
Y: Ich arbeite an Parts mit Jan Beckmann und Nik1 [Niklas Großmann]. Bruno Hoffmann und seinen Siegen Homies, Janheinen, Fabian Röthlisberger, Oskar Martens und Björn Elvering werden auch im VX-Part zu sehen sein.
B: ich filme mit Moritz Nußbaumer, Hannes Gutzeit, Dennis Kizca, Thomas Calcagno, Timm Wiegmann, Dennis Erhardt und Christian Heger.

Was für Equipment kommt dabei zum Einsatz?
Y: Ich filme mit einer Sony VX 2100E mit Raynox MX-3000 Pro Semi-Fish und einem Billo-Stativ. Einige second angles hab ich mit Beckis Sony VX 2000 gefilmt.
B: Tamrac „Expedition 8“ total überfüllt: Panasonic HMC 151e mit 72mm Minadax HD-Fisheye, Videoleuchte, Canon 600D, Rhode-Mikro, 50mm-Objektiv, Teleobjektiv, Glidecam 2000, Manfrotto-Stativ und ein Skateboard.

Kay Beutling (links) und Jan Beckmann (rechts) kontrollieren die Früchte ihrer Arbeit

Wo habt ihr eure Ausrüstung bisher überall hingeschleppt?
Y: Köln, Frankfurt, Sevilla, Düren, Düsseldorf.
B: Recklinghausen, Düsseldorf, Bochum, Köln, Frankfurt, Düren, Münster.

Benzin und Videotapes wachsen nicht auf Bäumen. Wie finanziert ihr das Projekt?
Beide: Wir finanzieren zunächst mal alles aus eigener Tasche.

Wer ist der jüngste und wer der älteste Fahrer bei TPE? Wer ist sonst noch mit an Bord?
Y: Der Älteste dürftest seit dieser Woche Markus Wilke sein. Partwise ist Janheinen wohl der älteste Fahrer. Ansonsten hab ich noch einen Haufen Jungs für den Mixpart gefilmt, wie zum Beispiel Stricki [Christoph Nöckel], Spies [Michael Trzpis], Nicoteen [Nicoteen], Ben Makrane und noch einige mehr.
B: Seit letzter Woche weiß ich, dass Oskar [Martens] der Jüngste ist. Sonst versuche ich auch noch, von Markus einen Clip zu erhaschen.

Jedes Mal, wenn Oliver Michel in den letzten Monaten vor die Haustür getreten ist, hatte er diesen Rucksack auf dem Rücken

Welcher Fahrer war bis jetzt am produktivsten?
Y: Meine Fahrer waren bis jetzt eigentlich alle sehr fleißig. Am produktivsten war wohl Bruno, wenn man die investierte Zeit mit dem Clipcount verrechnet.
B: Platz 1: Thomas Calcagno Platz 2: Dennis Kizca, Platz 3: Hannes Gutzeit. Der ist zwar Späteinsteiger, aber räumt das Feld von hinten auf. Seid gespannt!

Wie viele Stufen hatte das längste Rail, das bisher während der Dreharbeiten bezwungen wurde?
Y: Bis jetzt bei mir 16, aber Björn Elvering hat da noch ein paar große Rails gecallt.
B: Björn Heyer mit 18 Stufen.

Janheinen und Thomas Calcagno warten auf ihren Einsatz

Wie viele Strafzettel habt ihr schon kassiert?
Y: Ich hab noch keinen kassiert. Klingt komisch, ist aber so. Das ein oder andere Mal wurden wir weggeschickt, aber noch kein Ticket.
B: Ich habe auch noch keine kassiert. Wir sind doch alles nette Kerle. Doch, einmal nachts mit dem Rad auf dem Heimweg, weil ich kein Licht hatte.

Geschätzte Entfernung, die Janheinen für eure Kameras bis dato auf dem Vorderrad zurückgelegt hat?
Beide: Haha, die ist unschätzbar! Ich würde sagen: mindestens einmal rund um Köln.

Tricks klappen nicht immer auf Eins. Bei wie vielen Versuchen liegt zum derzeitigen Zeitpunkt der Rekord?
Kay: Ich zähle so was nicht. Das Projekt soll für die Fahrer und uns ein Projekt sein, an dem wir beide Spaß haben. Solche Statistiken stiften nur Unruhe im Paradies.
Bub: Stunden gingen schon ins Land, ohne auch nur einen Clip im Kasten zu haben. Aber so ist das nun mal.

Dennis Kicza an einem der vielen gefürchteten Kölner Flatrails

Wie vertreibt man sich als Filmer dabei die Zeit?
Y: Wenn es mal wirklich länger dauern sollte, rate ich zu: Eis essen, Bier trinken, über den nächsten Spot nachdenken oder einer Runde Taschenbillard.
B: Nebenbei Updates auf TPE machen, rauchen, essen, Frauen nachschauen, checken, was am Wochenende abends los ist.

Es fällt auf, dass ihr auf Facebook und Tumblr in Englisch kommuniziert. Was für Gründe gibt es dafür?
Y: We just try to be cool, fool! Nein, Quatsch, es sollen ja auch nicht-deutschsprachige Menschen Freude an TPE haben und das hätten sie weniger, wenn sie nicht lesen könnten, was wir so treiben.
B: Ostdeutsch wurde abgewählt, deswegen die Weltsprache Englisch.

Der Trailer ist so gut wie fertig, aber ihr seid trotzdem noch fleißig am Filmen. Wann plant ihr, die Dreharbeiten abzuschließen, und was habt ihr bis dahin noch alles auf dem Zettel?
Y: So lange das Wetter es zulässt, werden wir filmen. Wenn der unangenehme deutsche Winter einbricht, werden dann die Schnittplätze warm gesessen. Auf meinem Zettel steht noch: So viele Aufnahmen wie möglich von allen Beteiligten sammeln. Und eine Runde „Banger-Time“ ist auch noch angesetzt.
B: Thomas Calcagno ist der einzige Fahrer, der fertig ist, weil er zurück nach Frankreich ist. Ansonsten versuche ich, noch so viele Clips wie möglich zu filmen.

Der Bub bei der Arbeit; Foto: xmx

Gibt es schon einen definitiven Erscheinungstermin bzw. – was viel wichtiger ist – eine Premierenparty?
Y: Eine Premiere gibt es auf jeden Fall, einen festen Erscheinungstermin noch nicht. Grob diesen Winter.
B: Vielleicht machen wir auch „TPE – 7 1/2 years in the making“. Nein, diesen Winter sollten wir es schaffen.

Famous last words … Oder möchtet ihr noch etwas anderes loswerden?
Y: Schon mal ein fettes Danke an alle Fahrer, die sich so mutig und sportlich vor meiner Kamera präsentiert haben. Ohne euch wäre das ganze Projekt gar nicht möglich. Danke auch an alle, die bei uns auf Facebook einen „Like“ dagelassen haben oder unseren Tumblr verfolgen. Natürlich auch ein fettes Danke an freedombmx für das Interview und alle, die uns bis jetzt in irgendeiner Form unterstützt haben und noch werden.
B: Ein Riesendanke auch an unseren dritten versteckten Mann hinter den Kulissen, Christoph Zedler, für die ganzen Designs, Ideen und natürlich auch an alle Fahrer, Spotguides und Leute, bei denen wir pennen konnten. Danke an euch für Fotos und Interview.

Zur Vertiefung der Materie empfehlen wir thepavementexperiment.tumblr.com und facebook.com/thepavementexperiment.

Einen ersten Eindruck von The Pavement Experiment kann man sich auf unserer "Freestyle Film Festival"-Party machen. Denn dort zeigen wir den Trailer

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