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Aaron Paffenholz auf Cult & éclat: Bikecheck & Interview

Wer beim Video unserer Karnevalssitzung 2019 gut aufgepasst hat, wird es bemerkt haben: Aaron Paffenholz war zu unserer alljährlichen Sause in der Halle 59 mit einem neuen Rad erschienen. Und nicht nur das: Aaron hat dieses Rad komplett geschenkt bekommen, denn er ist ab sofort über Traffic Distribution für die Cult Crew und éclat unterwegs. Klarer Fall von Jackpot, schließlich verfügen sowohl Cult als auch éclat über sehr umfangreiche Produktpaletten, welche für so ziemlich jeden Geschmack das richtige Produkt parat halten. Aaron konnte bei der Zusammenstellung seines neuen Hobels also aus den Vollen schöpfen. Wenn das mal keine gute Story für firstworldproblems.com ist! Wie dem auch sei, für diesen Bikecheck haben uns seinen neuen Hobel einmal genauer angeschaut und neben seinem Lebensmotto außerdem erfahren, warum der Busenfreund von Felix Prangenberg demnächst wahrscheinlich ziemlich viel Zeit in Estland verbringen wird.

Rahmen: Cult Shorty Sean Ricany Colorway 2019 in 20,75″
Gabel: éclat Storm mit 25 mm Vorlauf
Lenker: Cult Crew Lenker in 9,65″
Griffe: Cult Ricany Griffe schwarz
Vorbau: éclat Metra mit Shark Tooth System
Steuersatz: éclat Wave
Sattel: Cult In Bloom
Sattelstange: Cult Counter
Kurbel: éclat ONYX (160 mm)
Tretlager: éclat Mid BB
Pedale: éclat Contra
Kettenblatt: éclat AK Sprocketguard
Übersetzung: 25/9
Kette: éclat 4-Stroke
Reifen: Cult Dehart in 2,4″
Laufräder: éclat Bondi-Felgen mit und éclat Cortex Cassette hinten
Hubguards: éclat
Pegs: éclat Venom in 4,5″
Modifikationen: Lenker auf beiden Seiten um 2 cm gekürzt
Reifendruck: 4,5 Bar
Gewicht: 12 kg
Körpergröße: 1,90 m

Aaron Paffenholz und sein Shorty im Sean Ricany Colorway von der Cult Crew

Hey Aaron, alles klar? Karneval gut überstanden?
Jo, alles bestens! Da ich nicht so der mega Karnevalist bin, hab ich alles super überstanden.

Was hast du in letzter Zeit so getrieben?
Ich bin zurzeit noch mit meiner Ausbildung als Metallbauer dran und sonst fahre ich eigentlich echt nur BMX.

Okay, darin ist ja nichts verkehrt. Apropos BMX: Du bist seit Kurzem über Traffic Distribution für Cult und éclat unterwegs. Herzlichen Glückwunsch! Wie kam es dazu?
YES! Das kam ziemlich unerwartet und plötzlich. Ich stand auf der Arbeit und es war so ein super langweiliger Tag, wo man kaum was zu tun hat. Dann hat plötzlich mein Handy geklingelt und mir hat Martin Kiesewetter von Traffic geschrieben, ob ich nicht für Cult und éclat fahren will. Von da an war der Tag dann schnell nicht mehr so langweilig und man konnte mich den Rest des Tages mit Dauergrinsen betrachten.

Du hast zum Einstand ein komplett neues Rad bekommen. Ein Traum! Bist du damit direkt gut zurechtgekommen oder war es erst einmal ungewohnt, dass alle Teile gerade waren?
Klar, erstmal war es ein bisschen anders, das hat sich aber nach zwei Tagen gelegt. Und es ist tatsächlich ziemlich ungewohnt, mit neuen Laufräder durch die Gegend zu gurken.

Cult hat ein ziemlich umfangreiches Rahmensortiment. Warum hast du dich ausgerechnet für den Shorty in 20,75“ im Sean Ricany Colorway entschieden? Du bist mit 1,90 m ziemlich groß, da ist es etwas ungewöhnlich, dass du einen so kurzen Rahmen fährst.
Mir ist vor ein paar Jahren mal ein Rahmen gerissen und dann hat so ein Junge namens Felix Prangenberg (voll der Nette) mir ein Rad geliehen, was auch einen 20,75″-Rahmen verbaut hatte und damit lief es wie geschmiert. Von dem Tag an bin ich bei 20,75″ geblieben. Und deswegen habe ich mich für den Shorty entschieden. Außerdem finde ich die Graphics und das Gelb von dem Ricany Colorway mega cool.

Was ist dir an deinen Rädern besonders wichtig?
KASSETTE! Und ich mag mein Rad ziemlich hoch, also Toploader und mindestens 9,5″-Lenker.

Apropos Lenker: Gibt es einen besonderen Grund, warum du den auf beiden Seiten um 2 cm gekürzt hast?
Da ich genau so gerne weite Klamotten trage wie ich Barspins mache, und mein Lenker am Anfang ziemlich breit war, war das nach dem ersten Mal im Pulli hängen einfach nötig.

Ist dir dein neuer Lenker schon mal verrutscht? Ich frage, weil éclat damit wirbt, dass der Metra-Vorbau mit seinem Shark Tooth System und der extra breiten Platte besonders guten Halt gewährt.
Ne, bin vorher auch einen Vorbau mit Shark Tooth System gefahren und damit geht man echt auf Nummer sicher!

Die Storm Fork von éclat gibt es mit 25 und 30 mm Vorlauf. Warum hast du dich für die kürzere Variante entschieden?
Aaaalso: Es heißt ja, man kann mit kürzerem Vorlauf bessere Nosemanuals. Da habe ich mir gedacht: Warum dann nicht einfach mal 25 mm? Ich meine, ich kann zwar keine Nosemanuals, aber vielleicht hab ich ja bald mal Lust.

Entscheidungen, Entscheidungen: Auch angesichts der vielen Lenker, die Cult im Programm hat, dürfte es dir nicht allzu leicht gefallen sein, dich für einen zu entscheiden, oder?
Ich wollte irgendwie nochmal zurück zu einem 2-Piece-Lenker und mir haben die Sticker ganz gut gefallen. Außerdem scheuert man sich mit 2-Piece-Lenkern bei Turndowns nicht so über die Knie.

Wenn wir schon mal von umfangreichen Sortimenten sprechen: Im Gegensatz zu vielen anderen BMX-Firmen hat éclat mehr als eine Kurbel im Angebot. Warum hast du dich für die Onyx entschieden?
Ich wollte eigentlich die éclat Spire, weil es die in 160 mm gibt. Die waren leider nicht auf Lager also hab ich mich für die Onyx entschieden, da ich die vorher auch gefahren bin und die Teile einfach unzerstörbar sind.

Warum ist es dir wichtig, eine 160er Kurbel zu fahren? Was hat das für Vorteile?
Ich wollte die Länge einfach mal ausprobieren. Vorher hatte ich eine 165er.

Merkst du einen Unterschied beziehungsweise hat sich irgendwas am Fahrgefühl geändert?
Öh, nö. Hahaha!

Noch vielfältiger als beim Kurbelsortiment ist sieht es bei éclat in der Sparte Pedale aus. Ich zähle auf der Website sieben verschiedene Modelle. Deine Wahl ist auf der Contra gefallen. Warum?
Ich wollte das mit den einseitigen Metallpins mal probieren. Fand die Idee ganz cool, auf der einen Seite maximalen Grip zu haben, und auf der anderen Seite immer noch bei Crankarmgrinds zu rutschen.

„Ich fand die Idee ganz cool, auf der einen Seite maximalen Grip zu haben, und auf der anderen Seite immer noch bei Crankarmgrinds zu rutschen.“

 

Sowohl Cult als auch éclat haben eine Vielzahl von verschiedenen Reifen im Programm. Wieso hast du dich für den Dehart in 2,4“ entschieden?
Die Reifen bin ich auch vor Jahren mal gefahren und die fand ich da schon mega gut. Die sind durch ihr einigermaßen raues Profil nicht nur für Street, sondern auch für Dirt und Rampen geeignet.

Wie, du fährst nicht nur Street? Verrückt!
In Bad Breisig, was zirka 20 km von meinem Heimatort weg ist, gibt es einen Dirtpark, und da fahre ich manchmal. Und sonst kann man mich ab und zu mal die ein oder andere Jumpbox springen sehen.

Yeww! Kommen wir noch einmal zurück zu dem Kassettenthema. Du hast vorhin betont, dass es dir wichtig ist, eine zu fahren. Warum?
Ich bin immer gerne Kassette gefahren und fand das Geräusch auch immer cool. Dann habe ich es mal mit einem Coaster probiert und nach zirka vier Monaten bei kunstform ein neues Laufrad mit Kassette geordert. Kassette ist Life!

„Kassette ist Life!“

Fährst du so unpräzise oder warum hast du bei der längeren Version der Venom-Pegs von éclat ins Regal gegriffen?
Ich habe ja nicht die ganz langen. Es gibt ja 4,8, 4,5 und 4″. Ich habe die goldene Mitte genommen, weil zu kurze Pegs finde ich bei Crooked-Tricks doof und mit zu langen gefällt mir das Aussehen nicht mehr.

Für welches Teil würdest du sofort Geld auf den Tisch legen, wenn du es nicht schon geschenkt bekommen hättest?
Also éclat-Laufräder sind unschlagbar. Dafür habe ich auch vorher mein Geld gerne auf den Tisch gelegt. Und die Farbcombo von Sattel und Rahmen … Alter Falter, ist das geil!

Haha! Lass uns langsam zum Ende kommen: Was treibst du, wenn du nicht gerade BMX fährst?
Jo, das ist ’ne ziemlich gute Frage. Eigentlich gar nichts. Ab und zu mal in irgendeine Stadt fahren und dicke Burger essen. Und sonst bin ich gerade noch meinen Ford Transit zu einem mobilen Schlafzimmer am Umbauen. Da lasse ich mir aber ziemlich viel Zeit, hehe.

Alles klar, viel Erfolg dabei weiterhin. Was steht in nächster Zeit bei dir an?
Ich habe echt Bock auf Contests und fliege in nächster Zeit öfters mal nach Tallinn, da ich bei der Simple Session ein Mädchen kennengelernt habe, mit der ich super klar komme. Und noch mehr Tattoos stehen auch an!

Sweet! Möchtest du zum Schluss noch jemanden grüßen und sonst irgendwelche Shoutouts loswerden?
Also erstmal ein riesiges Danke an alle meine Sponsoren, die mir so viel ermöglichen! An Kiesi und Dave von Traffic für den mega Support und Jörg Heumann von HeimwärtsTattooCollective für die ganzen Tattoos. Außerdem Danke an Daniel Fuhrmann von kunstform für die ganze Unterstützung. Und an dich, Markus, für den Bikecheck und für die ganzen geilen Videos auf freedombmx, die auch mal die deutsche BMX-Szene zeigen. Grüße an alle Homies aus Köln und alle anderen Jungs, mit denen ich Fahrrad fahre. Peace!

Aaron Paffenholz ist 21 Jahre alt, wohnt in Bad Neuenahr-Ahrweiler und fährt neben der Cult Crew und éclat über Traffic Distribution auch für das das Heimwärts Tattoocollective/Heimwärtsbmx.

Interview: The Medialist
Fotos:
 Elion Ferizi

Nach erfolgreicher Kürzung des Lenkers ist genug Platz für Barspins vorhanden: Aaron throwing the bees in den AbenteuerHallenKalk
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