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Sven Avemaria Bikecheck 2019

Sven Avemaria hat keinen Bock auf Druck – und das gilt nicht nur für seine Reifen, sondern für das Dasein im Allgemeinen. Dementsprechend geht der kunstform– und GT-Teamfahrer sein Leben auch maximal entspannt an. Anstatt wie früher einmal Tag ein, Tag aus mit Schlips und Kragen in einer Bank seine Brötchen zu verdienen, jibbt er sich heutzutage lieber auf seinem Skateboard und seinem BMX-Fahrrad rund um den Bodensee. Wo Sven in letzter Zeit sonst noch so gechillt hat, welche Städte er in den kommenden Monaten gerne besuchen möchte und was das schicke Rad so kann, das er dabei im Gepäck haben wird, erfahrt ihr in diesem Bikecheck.

Rahmen: GT Globetrotter in 21″
Gabel: Odyssey R25
Lenker: GT Performer in 9,125″
Griffe: GT Super Soft
Lenkerenden: Metall!
Bremsanlage: Schuh/Hinterreifen
Vorbau: GT BK Elevated
Steuersatz: GT
Sattel: GT Boxpalm Pivotal
Sattelstütze: GT Pivotal
Kurbel: GT Prototyp in 165 mm mit 24-mm-Achse
Tretlager: GT (24 mm)
Pedale: GT Plastic
Kettenblatt: GT Prototyp Guard
Übersetzung: 25/9
Kette: Shadow Interlock Supreme
Reifen: GT LP-V in 2,35″
Laufräder: The Shadow Conspiracy Symbol
Hubguards: The Shadow Conspiracy STEEL
Pegs: Cult STEEL in 4,5″
Modifikationen: Lenker gekürzt, rechtes Pedal angemalt
Reifendruck: 2-2,5 Bar
Gewicht: ungefähr 12-13 kg
Körpergröße: 188 cm

Sven Avemarias Globetrotter von GT Bicycles in 21" am Ufer des Bodensees

SVEN AVEMARIA INTERVIEW:

Hey Sven, alles klar? Was hast du in letzter Zeit so getrieben?
Hallo Markus, alles super, danke! Bei dir hoffentlich auch?! Was ich in letzter Zeit getrieben habe? Wie immer eigentlich: Skateboard, BMX, bisschen Fotografie und Freunde besuchen. Mein Highlight war aber Anfang Februar ein Besuch in Finale Ligure, Italien. Musste dem deutschen Winter entfliehen, was dort erstaunlich gut geklappt hat.

Hattest du dein Rad dabei?
Ja, sicher!

Wie waren denn die Spots? Lohnt es sich, da mal hinzufahren? Gibt es eine lokale Szene?
Es ist ein schöner Ort direkt am Meer, jedoch mit überwiegend älteren Menschen, ohne Skatepark und mit wenig Spots. Jedoch war ich am ersten Tag auf Spotsuche und habe in einem Innenhof einen Skater getroffen, der mir direkt seinen „Plaza“ (ein Platz in der Fußgängerzone mit einem Zweierstufenset, haha) gezeigt und mich am Abend auf ’ne Runde Bier eingeladen hat. Super Typ und super Zeit! Am Tag danach waren wir nochmal fahren und es entstand sogar ein Instagram Clip, haha.


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ITALY WAS A BLAST! ?♥️ @kunstformbmxshop @gtbmxfreestyle #BMX #italy

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Nice! Wie lange warst du denn da?
Nur fünf Tage. Habe im Auto genächtigt und bin auf dem Heimweg noch bei Freunden in Zürich vorbeigefahren.

Du hast dir nach deinem Italientrip ein neues Rädchen zusammengeschraubt. War dein altes kaputt, oder warum hast du das getan?
Ja genau. Neues Jahr, neues Glück, oder? Und darum gab es ein neues Rad – GT und kunstform sei Dank! MUCH LOVE!

Auch diesmal hast du dich wieder für den Globetrotter-Rahmen in 21“ entschieden. Keine Lust auf Experimente?
Nein, ich bin super gut mit dem Rad davor klargekommen! Ist auch der GT-Rahmen mit dem kürzesten Hinterbau und länger wollte ich eh nicht mehr. 
Die Geometrie ist für mich einfach perfekt, nicht zu lang und nicht zu kurz. Zusätzlich dazu ist das Standover über 9“, was ich auch cool finde, weil es das Rad einfach größer wirken lässt.

Der Globetrotter ist Brian Kachinskys Signaturerahmen von GT

Gibt es etwas an deinen Rädern, bei dem du besonders pingelig bist?
Zitat aus dem vergangenen Jahr: „Eigentlich nur, dass es mir farblich gefällt und alles gut festgezogen ist und nichts wackelt.
 Ach ja, und meinen Lenker kürze ich immer. Das ist mir wichtig!“ Da hat sich nichts geändert und Barspins mache ich immer noch gerne, weswegen ich den Lenker immer kürze, um alles entspannter zu machen.

Ich gebe meinem Rad ja immer Spitznamen. Welcher Spitzname passt zu deinem neuen Hobel?
Geil, wie heißt denn dein aktuelles Rad?

Fury.
Ich überlege mir kurz etwas, warte … Also, ich heiße Sven, meine Einstellung zum Leben ist JA. Wie wäre es denn dann mit Svenja. Wow, bin ich kreativ?! Haha!

An deinem vorherigen Rad hattest du zum ersten Mal einen vierteiligen Lenker und warst davon begeistert, jetzt hast du zurück auf 2-piece gewechselt. Warum?
Ja, ich wollte mal wieder was anderes probieren, aber ganz vielleicht habe ich schon wieder auf 4-pc gewechselt. GT hat mir nämlich freundlicherweise beide geschickt.

Kann es außerdem sein, dass dein Lenker seit unserem Bikecheck im vergangenen Jahr ein wenig nach hinten gewandert ist?
Ja, das ist mir auch irgendwie aufgefallen. Das kam einfach so und ich muss sagen, dass es mir von der Optik so schon besser gefällt. Außerdem fährt es sich so auch super! Aber naja, jede/r so wie er/sie es mag!

Sowohl bei der Kurbel als auch beim Kettenblatt handelt es sich um Prototypen. Wie schlagen sie sich bisher und kannst du uns sonst noch was über die beiden Teile verraten?
Sie schlagen sich bisher super! Habe mit paar Teamkollegen schon über die Kurbel gequatscht. Die haben die schon länger am Rad und sagen, dass sie einfach alles aushält. Ich bin stoked, dass ich ein Exemplar davon fahren darf! Sie hat eine 24mm Achse und ist 165 mm lang – ich bin Fan!
 Das Kettenblatt gefällt mir optisch auch sehr gut und hat auch schon ein paar Einschläge abbekommen. Still strong!

Du hast dein rechtes Pedal angemalt. Wieso hast du das getan und warum hast du dich für den Spruch „Free Your Mind“ entschieden?
Na, ich mach ab und zu diese Tricks, bei denen man auf dem Pedal rutscht. Darum habe ich eine Seite angemalt, um sofort zu sehen, welche die Seite ist, die Grip hat und welche ich besser nicht an meinem Fuß haben sollte. Der Spruch ist für viele bestimmt so ein Hipster-Ding, aber für mich bedeutet er mehr. Ich finde jeder sollte seine Gedanken von materiellen Dingen und dem Druck der Gesellschaft lösen und einfach das machen, was sich richtig anfühlt.

„Ich finde jeder sollte seine Gedanken von materiellen Dingen und dem Druck der Gesellschaft lösen und einfach das machen, was sich richtig anfühlt.“

Warum bevorzugst du Metalllenkerenden gegenüber Plastiklenkerenden?
Viel langlebiger und solider. Reicht dir das als Grund?!

Klar. Auch was Pegs und Hubguards angeht, war es dir wichtig, zu betonen, dass du Stahl fährst. Ist das für dich eine Frage der Realness oder warum hast du keine Lust auf Plastikpegs?
Ich finde, es hört sich einfach schöner an – sei es bei Grinds oder einfach nur Chinks. Außerdem muss man nie Sleeves wechseln und auch hier ist ein Metallpeg langlebiger als ein Plastikpeg. 
Realness ist mir ziemlich egal.

Beim Reifendruck hast du dich verschrieben, oder?
Hahaha, da muss ich lachen. Entschuldige, aber es ist die Wahrheit.

Aber warum tust du dir das an?
Ich habe mich einfach daran gewöhnt. Die Vorteile für mich sind, dass ich bei Nosemanuals besser balancieren kann und dass ich weicher lande. So fühlt es sich für mich zumindest an.

Für welches Teil würdest du ohne zu zögern Geld auf den Tisch legen, wenn du es nicht geschenkt bekommen hättest?
Die super soften Super Soft Grips von GT!

Niemand hält sein Rad so lässig in die Kamera wie du. Was ist dein Geheimnis?
Um ehrlich zu sein, wollte ich einfach nur einen normaleren und gelasseneren Blick als letztes Jahr haben, haha. 
Aber grundsätzlich gilt: Gesunde Ernährung und viel stilles Wasser. Das ist wichtig!

Kommen wir langsam zum Ende: Was steht in näherer Zukunft bei dir auf dem Programm?
Puh, mittlerweile schon echt relativ viel! 
Am ersten Aprilwochenende geht’s mit einem (geheimen) Geburtstagsjam los, worauf ich mich sehr freue. Danach ist schon der CIAO Jam in Ulm. Im Juni ist der VANS Pro Cup in STUTTGART (hallo, wie geil ist das denn?!) und außerdem würde ich super gerne mal auf den Highway to Hill nach Berlin dieses Jahr. Mal schauen, ob ich das endlich mal schaffe … Grundsätzlich ist mir aber Gesundheit und Spaß haben am Wichtigsten! Oh, und viel im Auto schlafen. Vor allem jetzt, wenn es wieder wärmer wird, ist Österreich und das Allgäu ein Traum! Das macht auch super viel Spaß und tut sehr gut!

Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, Shoutouts loszuwerden?
Oh ja! Wo fang ich denn nun am Besten an?
 Riesen Dankeschön an den Fuhre [Daniel Fuhrmann], der mich 2016 in der kunstform-Familie aufgenommen hat. Seitdem geht für mich BMX noch viel mehr steil, als es das eh schon immer getan hat! Danke Fuhre, du bist der Beste! 
Big thanks to Ben Ward, der mich als deutschen Fahrer in der GT-Family aufgenommen hat und mir die feinsten GT-Teile aus den USA zukommen lässt. 
Danke an meine Eltern, die immer hinter mir stehen und immer für mich da sind! Natürlich danke an dich, Markus, dass du immer für die deutsche BMX Szene da bist und mit mir diesen Bikecheck gemacht hast. Das bedeutet mir alles echt viel! THANK Y’ALL! <3

Sven Avemaria ist 27 Jahre alt, wohnt in Uhldingen-Mühlhofen und fährt für GT Bicycles und den kunstform BMX Shop.

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