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Menschen

Adventsjam-Warmup mit Timm Wiegmann

Der Veranstalter des Adventsjams im Kreis seiner Lieben

Am 1. Advent gibt es einen guten Grund zu feiern, denn dann findet der traditionsreiche Adventsjam bereits zum 15. Mal in Folge in der Skatehalle Aurich statt. Herzlichen Glückwunsch!

Auf der Suche nach Gründen für diese ostfriesischen Erfolgsgeschichte, wurden bereits viele verschiedene Erklärungsversuche ins Feld geführt. Manch einer verweist auf die maximal entspannte Grundstimmung der Veranstaltung, andere auf den ebenso abwechslungsreichen wie weitläufigen, aber vor allem auch beheizten Park. Andere erfreuen sich an den bescheuerten Spielchen (Inlinecontest?! Barspinweitsprung??), die den Jam ein wenig auflockern sollen. Und ganz Hartgesottene können es gar nicht abwarten, im Anschluss an den sportlichen Teil in die lokale Dorfdisko einzufallen, wo es regelmäßig zu nicht immer ganz friedlichen Aufeinandertreffen mit der örtlichen Bevölkerung kommt.

Sicher, jeder dieser Faktoren hat ein Stück weit dazu beigetragen, dass die deutsche BMX-Szene seit anderthalb Jahrzehnten geschlossen den trostlosen Weg nach Aurich auf sich nimmt. Doch der wichtigste Faktor ist natürlich folgender: der exquisite Musikgeschmack des Adventsjamorganisators Timm Wiegmann, der auch für die diesjährige Auflage wieder eine Playlist zusammengestellt hat, die zum Mitschunkeln und Sich-lieb-haben einlädt.

Obwohl sich Timm hervorragend mit trashiger Musik auskennt, nimmt er auch immer wieder gerne Vorschläge von Partnern in Crime wie zum Beispiel Daniel Tünte (links) entgegen

Und damit auch du in diesem Jahr just im richtigen Moment vom Rad springen und mit gen Hallendecke gestreckter Faust mitgrölen bzw. die nächstbeste Person umarmen kannst, hat Timm uns schon mal exklusiv zehn Evergreens verraten, die am 29. November garantiert durch die Skatehalle Aurich hallen werden. Wir für unseren Teil werden dabei einmal mehr an vorderster Front dabei sein!

1. Coca Cola Commercial – Holidays Are Coming
Die Adventsjam-Playlists sind eine random Ansammlung aus diversen zweifelhaften Genres, Musikjahrzehnten und albernen Weihnachtsliedern. Das hier ist eins davon.

2. Scooter – One (Always Hardcore)
Ein Song von Scooter muss hier natürlich auftauchen! Zumal die „Band“ aus Leer/Ostfriesland kommt (das ist da, wo ihr immer von der Autobahn abfahrt, wenn ihr nach Aurich wollt!). Ich habe mich schwer getan, mich zwischen Always Hardcore, How Much is the Fish und Endless Summer zu entscheiden. Alle um die Wette trashig, aber in How Much is the Fish wird Dudelsack gespielt!

3. Fleetwood Mac – Second Hand News
Aus irgendeinem uralten Props-Outro (recherchiert: Props 32, Juli/August 1999) in dem der blutjunge Ryan Nyqvist mit buntgefärbtem Ziegenbart freihändig angefahrene Suicide Double Barspins macht und in Golf Caddis beim MTV Sports and Music Festival in Austin rumpöbelt.

4. Mayer Hawthorne – Hooked
Einer meiner gegenwärtigen Lieblingsinterpreten mit einem tiptop Gute-Laune-Nu-Soul-Song.

5. Fine Young Canibals – She Drives Me Crazy
Die Achtziger waren auch immer in Ordnung.

6. Toto – Africa
Marc Remmert hat diesen Song wieder salonfähig, innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Hausnummer auf jedem Aftercontestdancefloor gemacht und den einzig waren Tanzschritt dazu erfunden: die geballlte Faust in den Himmel strecken, den Kopf an den Oberarm lehnen und den Refrain (und NUR den – ansonsten nur „nänänä näh nänäääh“) mitbrüllen.

7. Nick Kamen – I Promised Myself
Ebenfalls von Remmi etabliert, konnte sich jedoich unverständlicher Weise noch nicht so durchsetzen wie Toto. Ich versuche es weiterhin und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich ihn höre.

8. Cee-Roo – Notorious BIG
Relativ frisch in der Playlist gelandet. Super Remix von einem super Album, in dem dieser Cee-Roo dahingeschiedene Musiker mit einer Interpretation eines ihrer Werke würdigt. Gab auch mal einen super Markit-Edit zu!

9. Groove Coverage – Moonlight Shadows
Es gab eine Zeit, da bin ich total auf miese Dancefloor-Cover von Rockklassikern abgefahren. Groove Coverage ist schon ganz schön mies und Monolith Shadow ist auch furchtbar. Am allerschlimmsten finde ich die knappe Minute bevor der Song überhaupt losgeht. Da schäme ich mich jedes Jahr aufs neue etwas für.

10. Wham – Last Christmas
Einfach nur, weil sich alle gleich darüber abfucken.

PS: Die Rahmeninfos zum Adventsjam 2014 findest du in unserem Terminkalender.

Fotos: der unvergleichliche xmx

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