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Markus Lange Bikecheck

„Markus Lange aka Maggi ist Local in jedem Skatepark von Berlin. Insbesondere im Hasenheide-Park in der Ride-with-Friends-Hood Neukölln kann man ihn regelmäßig antreffen. Seitdem der Sohnemann aka lil k aka Kevin Nikulski nach Berlin gezogen ist, rückte die Szene ein wenig näher zusammen, so dass man das ein oder andere Mal beobachten konnte, dass auf einmal Flatlander im Skatepark und Streetfahrer auf leeren Parkplätzen zu sehen waren. Und so kam es, dass Maggi und Kevin des Öfteren im SOS15 (die WG von Kevin und Oli) ein paar Bier zusammen zischten. Kevin ist schon seit längerer Zeit für Autum Bikes unterwegs und auf der Suche nach dem ein oder anderen Streetatzen, der das Team bereichern könnte. Auf seinen Hinweis hin holte Matti Röse, der Chef von Autum, Maggi kurzerhand ins Team. Aus meiner Sicht gesehen, war Maggi immer auf den übelsten Gurken unterwegs, die immer fast auseinanderfielen und gerade so noch fahrtüchtig waren. Dank der Unterstützung von Autum Bikes und Bikers Base ist er jetzt endlich auf einem freshen Whip unterwegs. Für diesen Bikecheck haben wir den Silver-Surfer des Wahlberliners einmal genauer unter die Lupe genommen.“
Andrej Mitic

Rahmen: Autum Bikes Katze in 20,9″
Gabel: Sunday Bikes
Lenker: Autum Bikes Berlin Bar in 8,7″
Griffe: Flybikes Devon Smillie Signature
Lenkerenden: Autum Bikes (anodized glossy silver)
Bremse: /
Vorbau: Autum Bikes Topload Stem (black swirl)
Steuersatz: Mankind Bike Company
Sattel: Autum Bikes Sangenjaya Tripod Seat
Sattelstütze: Autum Bikes Tripod Seatpost (black swirl)
Kurbel: Felt Bikes Ballpark (175 mm)
Tretlager: keine Ahnung
Pedale: Odyssey Twisted PC
Kettenblatt: Superstar (Fullguard)
Übersetzung: 28/9
Kette: KMC Kool Chain
Reifen: Cult Dehart (weiß)
Laufrad vorne: SaltPlus
Laufrad hinten: KHEbikes Crisman Freecoaster auf KHEbikes „Big O“-Felge
Hubguards: vorne SaltPlus, hinten keine Ahnung
Pegs: 4 x Demolition (Plastik)
Reifendruck: 4,5 Bar
Gewicht: keine Ahnung
Körpergröße: 1,79 m

Hey Markus! Alles paletti? Was hat dich dazu bewegt, nach Berlin zu ziehen?
Ich brauchte mal einen Tapetenwechsel. Wenn man 22 Jahre in derselben Stadt wohnt, wird es ziemlich schnell langweilig. Immer den gleichen Park (Uhlenbergpark) fahren, immer die gleichen Streetspots … Und leider muss ich sagen, dass die BMX-Szene in Düsseldorf gerade so ein bisschen ausstirbt. Das ist hier in Berlin nicht der Fall, im Gegenteil. Andauernd kommen neue BMXer in die Hauptstadt gezogen.

Erzähl mal was über die Szene im dicken B.
Also, die Szene hier in Berlin ist einfach der Hammer! Man geht nie alleine fahren. Es gibt immer jemanden aus der Crew, der Bock hat zu rollen. Und dadurch, dass so viele BMXer am Start sind und jeder seinen eigenen Fahrstil und eigene Tricks mitbringt, kommt nie Langeweile auf und man kann sich sehr gut gegenseitig pushen.

„Die Szene hier in Berlin ist einfach der Hammer!“

Du bist jetzt für Autum unterwegs und hast ne neue Else unter den Füßen. Beschreib mal bitte dein Rad und was ist das Besondere daran?
Jo, der Hobel fährt sich echt sehr geil. Ich bin bis jetzt immer nur Rahmen mit 20,75″-Oberrohr gefahren, aber durch den kurzen Hinterbau gleicht sich das alles wieder aus. Ich merke keine großen Unterschiede zu anderen Rahmen, alles in allem Toprad.

 

Andrej Mitic hat im Intro geschrieben, dass deine Räder früher immer halb auseinander gefallen sind. Wie ist es für dich, ausnahmsweise mal nicht auf einem kompletten Schrotthaufen unterwegs zu sein?
Ich muss schon sagen, das Fahrgefühl ist einfach komplett anders. Alles rollt entspannt und nichts fühlt sich schwammig an beim Fahren.

Klappen die Tricks jetzt auch besser?
Ja, schon. Aber ich mein, wenn man immer Schrotthaufen fährt, dann gewöhnt man sich auch daran. So ist das auch mit guten BMX-Rädern.

Kleine technische Jibs sind eine deiner Spezialitäten. Wie verhält sich dein Rad zu deinem Fahrstil?
Das ist mir neu, dass kleine technische Jibs meine Spezialität sind, hahaha. Aber ich glaube, andere BMX-Fahrer können den eigenen Fahrstil ohnehin besser beschreiben als man selbst. Ich setze mich einfach auf mein Rad, fahre los und mache das, worauf ich Bock habe, und dann wird es eben fix gemacht. Das kann Street, Park oder auch mal ’ne gepflegte Dirtsession sein, Hauptsache auf zwei Rädern.

„Ich setze mich einfach auf mein Rad, fahre los und mache das, worauf ich Bock habe.“

Okay, aber inwiefern ist dein Rad denn auf deinen recht vielseitigen Fahrstil ausgelegt? Auf welche Teile kannst du zum Beispiel nicht verzichten?
Auf meine Pegs! Ohne die könnte ich, glaube ich, gar nicht mehr fahren. Ich brauche die einfach – schon allein wegen Hang 5s. Und seit ich wieder Coaster fahre, auch nicht auf den.

Warum bist du denn eine Zeit lang keinen Freecoaster gefahren?
Ich bin vor ungefähr acht Jahren schon mal einen Coaster von KHEbikes gefahren. Ich weiß aber nicht mehr, wie der hieß. Auf jeden Fall ist der immer kaputt gegangen. Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr darauf und bin wieder auf Cassette umgestiegen. Mittlerweile sind die Coaster ja ein bisschen stabiler und deshalb habe ich mir vor knapp drei Jahren wieder einen zugelegt.

Dein Rad ist ein echter Silver Surfer. Was hat dich zu der Farbkombi getrieben?
Na ja, dadurch, dass ich die weißen Reifen und die Chromgabel schon etwas länger hatte, blieb mir fast keine andere Wahl. Ich wollte einfach mal wieder ’nen geilen Rahmen in raw haben. Und durch die Gabel hat sich ein Chromlenker sehr gut angeboten. So kam eins zum anderen und mein Hobel sah so aus. Ich liebe es!

 

Der schicke Tripodsattel fällt auf.  Vermisst du manchmal deinen alten Pivotalsattel oder bist du jetzt Tripod for life?
Ich fahre zum ersten Mal eine Tripodsattel-Sattelstangen-Kombi, deshalb kann ich noch nicht viel dazu sagen. Außer, dass es echt leichter ist und man nicht mehr die Muschi oben im Sattel hat. Verzeih die Wortwahl!

Du fährst den Katze-Rahmen von Autum mit einem 20,9“-Oberrohr. Wie kommst du mit dessen Flat-Street-Geo klar?
Ich komme mit der Länge und der Geo super zurecht. Ist zwar ’nen bissl länger als die Rahmen, die ich bisher gefahren bin, aber durch den Hinterbau ist der Rahmen trotzdem sehr wendig. Es macht Spaß, die „Katze“ zu fahren.

Auf der Hermannstraße mit dem Berlin Bar unterwegs: Was kannst du zu dem Lenker sagen?
Da dies mein erster 4-piece-Lenker ist, muss ich sagen, dass das Ding sich echt sehr gut fährt. Er hat genau die richtige Höhe für mich. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich eigentlich Lenker ab 8,5“ Zoll fahre. So kann man sich täuschen.

Obwohl du vier Pegs hast, fährst du eine 175er Kurbel. Wird es da manchmal nicht ein wenig eng hinten mit deinen Haxen?
Ganz am Anfang war es recht ungewohnt, aber jetzt habe ich damit überhaupt keine Probleme mehr. Zum Glück habe ich nicht so große Füße.

Woher hast du denn das Superstar-Kettenblatt? Ist die Firma überhaupt noch in Deutschland erhältlich?
Ich habe Lasse [Wyns] von Bikers Base gefragt, ob ich ein Kettenblatt mit Guard bekommen könnte. Und da hat er mir das geschickt. Das war allerdings letztes Jahr vorm Sommer irgendwann.

Warum fährst du hinten auf der Driverseite keinen Hubguard?
Es passen irgendwie nie beide Hubguards in meine Rahmen, egal, welchen ich fahre. Und so einen für zum draußen Ranmachen finde ich hässlich. Langsam habe ich mich daran gewöhnt.

Alles klar. Lass uns langsam zum Ende kommen. Was steht in nächster Zeit so bei dir an?
Sehr wahrscheinlich geht’s im März zur Passion Sports Convention nach Bremen mit Matti und dem Team.

Alles klar. Möchtest du zum Schluss noch etwas loswerden?
Nochmals ein fetten Dank an Matti Röse von Autum Bikes für die freshen neuen Parts und die Chance, seine Produkte zu pushen. Ebenso danke ich Lasse von Bikers Base für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Ihr seid die Geilsten! Und natürlich geht auch ein herzliches Dankeschön an die Ridewithfriendsbmx-Crew für die geilen Sessions raus. Danke BMX!

Markus Lange ist 27 Jahre alt, wohnt in Berlin und fährt für Bikers Base, Waxyomama, Ridewithfriendsbmx und Autum Bikes.

Intro: Andrej Mitic
Interview: Kevin Nikulski und Markus Wilke
Fotos: Matti Röse

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